St. Laurent

St. LaurentBleistiftzeichnung einer Weinflasche

 

Die Rebe hat ihren Ursprung in Frankreich, obwohl sie dort heute kaum mehr angepflanzt wird. Vom deutschen Ampelographen Bronner wurde sie im Elsaß entdeckt und von dessen Sohn Carl Bronner nach Deutschland gebracht, wovon sie den Weg nach Österreich antrat. Bedingt durch seine dunkelrote Farbe im Wein, wird er im Elsass „Schwarzer“ genannt.

 

Der St. Laurent braucht sonnige Hanglagen und leichte kalkhaltige Böden um Spitzengewächse zu bringen. Die Reifezeit ist sehr früh, noch vor dem Blauen Portugieser. Obwohl nur 0,8% der Gesamtrebfläche von Österreich mit St. Laurent bewachsen ist, haben wir doch nach Tschechien, die zweit meiste Anbaufläche in Europa.

 

Zweifellos gehört der St. Laurent, ob seiner Langlebigkeit und Güte zu den gehobenen Rotweinsorten.